Ein großer Erfolg unseres Schüllers Fabian Rihl

Wir gratulieren unserem Schüler Fabian Rihl, der auf der „Michigan State University“, eine der renommiertesten Institutionen im Musical Fach, angenommen wurde!

 

Fabian, stelle dich bitte ein wenig vor. Wie bist du zum Musiktheater und Gesang gekommen? Wie war dein Weg?

Servus! Mein Name ist Fabian Rihl, ich bin 18 Jahre alt und komme aus Wien. Meine Musiktheaterkarriere hat mit 10 bei mir begonnen, als ich von meiner Volksschullehrerin gefragt worden bin, ob ich nicht zu der Audition von „Elisabeth“ gehen möchte und für den „Kleinen Kronprinz Rudolph“ vorsprechen mag. Sie hat gewusst von zahlreichen Weihnachtsaufführungen, dass ich gerne eine Show abliefere und gut singen kann, dementsprechend hat sie mich darauf angesprochen. Gefragt, beworben und gecastet. Seitdem probiere ich so viel auf der Musiktheaterbühne zu stehen, wie’s nur geht.

 

Was sind deine professionellen Ziele? Was möchtest du erreichen?

Der erste  Schritt für mich war das ich eine Musicalausbildung in den USA mache. Dafür wurde ich jetzt auf der „Michigan State University“, eine der renommiertesten Institutionen in diesem Fach, angenommen. Nach den vier Jahren Studium dort möchte ich mein Geld mit meinem Hobby, also auf der Bühne stehen, verdienen. Natürlich studiere ich jetzt im Ausland mit dem Hintergedanken, dass ich dort viele Connections bekomme, damit ich dann dort auch arbeiten kann. Aber in einer Branche wie dieser muss man glaube ich überhaupt sehr flexibel sein mit seinem Arbeitsort.

 

Was für eine Bedeutung hat für dich die Stimme und das Singen? 

Alles. Das ist mein Hobby, damit möchte ich mein Geld verdienen. Zum einen ist das natürlich wahnsinnig nervenzerreißend zu wissen, dass man sich nur auf seinen Körper verlassen muss, wo einem nicht eine Maschine helfen kann. Aber zum anderen ist das doch das Wunderschönste zu wissen, was sein Körper alles kann. Und da ich singe seitdem ich im Bauch meiner Mutter bin, ist das das größte Geschenk mit seiner Stimme Geld zu verdienen, weil Leute Geld bezahlen, um dich zu hören.

 

Wie findest du den Gesangsunterricht und die Aufnahmeprüfungsvorbereitung im VoiceCottage?

Der Gesangsunterricht im VoiceCottage bringt mir sehr viel! Ich hatte lange die Einstellung, dass ich keinen Unterricht brauche, weil ich ja eh singen kann. Aber singen ist nicht gleich singen und vor allem, wenn man auf lange Dauer seine Stimme braucht, muss man sie so gesund wie möglich einsetzen. Und besonders auf diese Hinsicht hilft mir mein Gesangslehrer: wie kann ich so angenehm und gesund wie möglich singen?

Außerdem hat er mir auch viel bei den Vorbereitungen auf meine Aufnahmeprüfungen geholfen: Liedervorschläge, Interpretation der Lieder und gesangstechnische Fragen. Durch den Unterricht habe ich die Sicherheit bei den Auditions gehabt. Ich wusste, wie ich meine Lieder zu singen habe, dass meine Stimme nicht vor Nervosität absackt. Zusätzlich haben wir auch viel über das Vertrauen an seinen Körper in den Stunden geredet, was mir auch geholfen hat meine Nervosität zu zügeln.

 

Was würdest du gerne anderen Menschen empfehlen, die sich für eine Aufnahmeprüfung für ein Studium auf einer künstlerischen Universität vorbereiten möchten?

Zwei Sachen: 1. Viel Üben. Übung macht wirklich den Meister und bei einem Casting, was seine Zukunft verändert kann, darf man nichts dem Zufall überlassen. Man wird nervös sein und eben deshalb muss man wissen, dass man es schaffen wird und wie man es schaffen wird. Je vorbereiteter man ist, desto sicherer wirkt man. 

2. Muss man aber auch Loslassen können während der Audition. Nach genug Übung muss man dann den Moment des Loslassens haben, wo man sagt: „So, ich weiß, ich kann es und jetzt habe ich einfach nur mehr Spaß!“ Die Technik sitzt, die ist schon im Gehirn fest verankert, aber bei der Audition darf man seinen Gefühlen freien Lauf lassen, denn das wird das Komitee überzeugen. Man muss nicht perfekt sein, das soll man ja noch lernen, sie wollen nur sehen, dass du für das Theater/die Musik/was auch immer brennst.